Alarmübung für Stealth-Bomber: Spirit-Massenstart
B-2 gibt Vollgas: Hier startet fast die ganze Flotte

Normalerweise sieht man nur selten mehr als eine B-2A Spirit in der Luft. Aber Mitte April brannte auf der Whiteman Air Force Base die Luft.

B-2A Spirit Massenstart aufgereiht auf Taxiway
Foto: US Air Force

Mit der Übung "Spirit Vigilance" will die US Air Force die Einsatzbereitschaft ihrer Stealth-Bomber-Flotte unter Beweis stellen: gesagt, getan: Am 15. April rollten insgesamt zwölf B-2A des 509th Bomb Wings zum Start und hoben kurz nacheinander von der Piste in Missouri ab.

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Seltener Massenstart

So viele Nurflügelbomber in Aktion hat es in der jüngeren Vergangenheit nicht gegeben, schließlich hatte Northrop Grumman ja nur 21 Exemplare des sündhaft teuren Waffensystems gebaut. Und die "Spirit of Kansas" war im Jahr 2008 verunfallt.

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Neue Bestmarke

Außerdem befinden sich zwei Jets nach Landeunfällen in den Jahren 2021 und 2022 weiterhin in der Reparatur. Auch angesichts des extrem umfangreichen Wartungsaufwands des Musters sind zwölf B-2 gleichzeitig in der Luft eine bemerkenswerte Leistung. Vor zwei Jahren hatte es bei Spirit Vigilance nur zu acht Flugzeugen gereicht. Bis zur Ablösung durch die B-21 Raider muss die B-2A noch einige Jahre durchhalten. Aktuell geht die USAF von einer Nutzung der Spirit bis mindestens Anfang der 2030er Jahre aus.